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Der Beginn

30 Jahre sah ich zu, hielt den Mund und nickte brav.
Ab jetzt geb ich keine Ruh, bin erwacht aus dumpfem Schlaf.
Glaub nicht mehr an Euren Traum, auch nicht mehr an Recht und Pflicht.
Schaff mir einen kleinen Raum, in dem brennt für Wahrheit Licht.

Sehe, was hier Wirklich ist, schlachte, was den Schlaf antreibt.
Jeder kriegt nur, was er ist, siehe, was Dir übrig bleibt.
Sehe, wer hier Wahrhaft ist, kämpf den Weg, der sie befreit.
Rettet, was zu Retten ist, siehe, wie fast jeder schreit.

Folg Euch nicht mehr stumm und blind, bin kein Sklave, kein Lakai.
Nenn die Dinge wie sie sind, schreib es nieder, mach mich frei.
Nehm mein Stift - bin so Soldat, reime meinen Widerstand.
Und ich hoff mit dieser Tat diene ich dem Vaterland.

Eine Reaktion zu “Der Beginn”

  1. Sheikh Mohammend al-Ishtirakija

    السلام عليكم - As-Salamu `Alaykum

    Was ist aber, wenn der Fehler selbst im Namen des Vaterlandes auftritt?

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