Eine Beschreibung
25. Januar 2008 durch vom zauBerBergAuf dass der Gedanke nicht einsam und ungespiegelt, kampflos versteckt wird, sondern eine Reise voll vom Abenteuer einer ungewissen Zukunft sei, so heiß ich Euch Willkommen!
Tag ein, Tag aus und Stund um Stund nimmt der Bundesbürger viele, tausende Informationen bewusst und unbewusst wahr. Dieser Input muss verarbeitet werden, was ebenso bewusst, wie unbewusst geschieht. In unserem Kopf entstehen so bei der Verarbeitung, Verbindungen: Verbindungen zwischen Begegnungen, Ereignissen sowie Nachrichten, untereinander und mit den bereits verfügbaren, in Kästen katalogisierten Informationen und Erfahrungen aus vergangener Zeit. Diese Verbindungen, also die Verknüpfung von unterschiedlichen Informationen durchläuft dann, einer Art von Abgleich, welcher uns eigentlich helfen sollte, diese neuen Informationen richtig zu klassifizieren und im Anschluss entweder zu löschen oder im Wissensspeicher abzulegen.
Manchmal aber erscheint es uns, als sei genau hier etwas Unbestimmtes schief gelaufen und das Chaos sei über unsere Datenbasis, also dem Fundament unser bewusst und unbewusst geführten Entscheidungen, hereingebrochen. Wir wollen dann nicht glauben, was wir lesen, hören oder gar sehen und reagieren meist doch nur mit einem mehrmaligen, verneinenden Kopfschütteln als Ausdruck unseres Unbehagen. Von Zeit zurzeit kann es aber passieren, dass ein Einzelner durch eine gewisse Anhäufung dieser Ereignisse, sich bewusst auf die Suche nach einer Überprüfung seines Wissensspeicher, seiner Basis macht, weil scheinbar irgendetwas auf unterschiedlichster Art und Weise auf sich bemerkbar machen will.
Zwar hört und sieht man nichts und man kann auch nichts riechen, aber doch ist da ein Gefühl, als sei etwas im Anflug, zu dem man selbst im Widerstand steht. Man behauptet dann gerne auch: „Nachtigall ich höre dir trappsen” und was in den Ohren anderer Zeitgenossen wie ein Irrglaube erscheinen mag - als Utopie abgetan wird, kann sich in der Zukunft doch als die Wahrheit offenbaren, welche sich schon immer irgendwo in den Weiten, der Gedanken von uns allen, versteckt befand.
Dieses Nachfragen und somit Abgleichen der Standpunkte ist bei vielen Themen unserer Gesellschaft aber als von „tabuisiert” bis „unterbunden” einzustufen, da die veröffentlichte Meinung einer extremer werdender Zensur zu unterliegen scheint und immer stärker werden, nicht mehr Spiegel der öffentlichen Meinung ist. Ergo muss folgen: „Denken ist verboten”, wenn in einer Zeit, in der sich die Geschichte zu wiederholen droht, dem kritische Nachfragen von Gedanken keine geschützten Räume mehr angeboten werden. Der Utopist - vielleicht naiv am Glaube festhaltend, das Recht auf freie Meinungsäußerung sei als Grundpfeiler dieser Utopie Demokratie zuverstehen - will deshalb zur Orientierung der Suchenden dieses Refugium “Reflexionen als verbaler Widerstand” zur Verfügung stellen.
Den mit Worten, nichts als Worten lässt sich trefflich nicht nur streiten, sondern teilen, was vielleicht im Prozess des Werdens noch trennt, aber durch Diskurs letztendlich eint.
Verbaler Widerstand sind Texte im Endstehen, die jedem Besucher zur freien Besichtigung offen stehen, auch wenn dieser es nicht versteht - unter Umständen ist genau dies des Pudels Kern. Und wenn es Euch erscheinen mag, als sei ein Text versucht sein Ende selbst bestimmen zu wollen, ist hiermit kundgetan: „Bei Manchen wurde der Gedanke, sowohl im Verlauf als auch im Ausgang, durch Bekennende, sprich registrierte Leser, mittels Kommentarfunktion abgeändert!”